Vokabelquadrat
Beim Vokabelquadrat wird im Klassenraum ein mindestens 3x3 Meter großes Quadrat auf dem Boden (z.B. mit Hütchen oder Kreppband) makiert. Dann wird die Klasse in vier etwa gleich große Gruppen eingeteilt, die je ein Mitglied als "Spielfigur" wählen. Jede der Spielfiguren stellt sich auf eine Seite des Quadrates. Ziel jeder Gruppe ist es, ihre eigene Spielfigur auf die gegenüberliegende Seite der Spielfläche zu befördern. Die Lehrkraft fragt nun nach einer Vokabel. Die Gruppe, die als erste die Antwort nennt, darf ihre Spielfigur einen Schritt nach links, rechts oder vorne (aber nicht zurück) gehen lassen. Wenn eine andere Spielfigur im Weg steht, muss man natürlich mehrere Schritte um sie herum machen, um sich der Zielseite zu nähern. So können auch fremde Spielfiguren, die der jeweiligen Zielseite sehr nahe sind, noch ein Weilchen blockiert werden. Nach spätestens zehn Vokabeln wird ein anderes Mitglied der Mannschaft als Spielfigur eingewechselt.
Vorteile: Dieses Spiel kann nicht nur mit Vokabeln, sondern zum Beispiel zur Wiederholung vor einer Klassenarbeit mit kurzen Quizfragen zum Lernstoff oder mit Wortpaaren (Synonyme/Antonyme) sowie Kopfrechenaufgaben gespielt werden und ist somit recht vielseitig in den Unterricht einbindbar. Außerdem die Schüler durch das Spielen in Teams und den Wettbewerbscharakter des Spiels stärker motiviert
Nachteile: Es muss darauf geachtet werden, dass in etwa gleich starke Gruppen gebildet werden, damit jede Gruppe eine reale Chance auf den Gewinn hat. Außerdem werden die Vokabeln (oder Fragen, etc.) nur gerufen, sodass hier weder die Schreibweise trainiert noch ein anderer Sinn angesprochen wird, wodurch die Menge an neuem Wissen, was die Schüler sich merken werden eher begrenzt ist.
Kreativität: 2-3
Spielspaß: 2
Wissensvermittlung: 4
Zeitaufwand: Bei 25 Fragen/Vokabeln etwa 30 Minuten (inklusive Vorbereitung)
Material: Makierungen (Hütchen/Kreppband/...) und viel Platz (nach Möglichkeit vllt. auch Schulhof)
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